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Die amtsangehörige Stadt Marne ist ein Unterzentrum im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland) und Sitz des Amts Marne-Nordsee
Marne wurde im 12. Jahrhundert als Myrne genannt, im 15. Jahrhundert als Roden Merne und Roden Marre. Im frühen 16. Jahrhundert scheint die Bezeichnung Marne auf, außerdem 1559 Merne. Der Name stammt aus dem Altsächsischen und bedeutet Siedlung am hohen Ufer
Die Stadtvertretung hat 19 Mitglieder. Sechs davon gehören der CDU an, sechs der Kommunalen Wählervereinigung (KWV), fünf der SPD und zwei der FDP.
Bürgervorsteher ist Rüdiger Martin (KWV), hauptamtlicher Bürgermeister ist Thomas Maßmann (CDU, seit 1. Dezember 2004 im Amt).
Die Verschuldung betrug mit Stand vom 31. Dezember 2002 2.979.000 Euro. Dies entspricht – bei Zugrundelegung der damaligen Einwohnerzahl – 489 Euro/Einwohner.
Wappen
Blasonierung: „In Blau über durchgehender silberner Zinnenmauer mit offenem Tor, darin ein goldenes Fallgitter, der wachsende, golden nimbierte und gekleidete heilige Matthäus, der ein silbernes Beil mit rotem Griff hält, begleitet beidseitig von je einem silbernen Ring.“ (Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein)
Das heutige Wappen, das 1892 von der Provinzregierung bestätigt wurde, rührt vom ältesten bekannten Bildsiegel des Kirchspiels Marne her, das im Abdruck von 1392 überliefert ist. Es zeigt den heiligen Matthäus mit Nimbus und Buch auf Steinen stehend. Die 1892 hinzugefügten Motive Mauer und Ringe symbolisieren die Marschdeiche. In einem zweiten Siegel aus dem 15. Jahrhundert erscheinen nebeneinander die heilige Magdalena und der heilige Matthäus als Patrone der Marner Kirche mit ihren Attributen.
Karneval
Marne ist selbsternanntes Karnevalzentrum im ansonsten eher karnevalsfeindlichen Schleswig-Holstein. So finden nicht nur in der Saison diverse Karnevalsveranstaltungen statt, sondern die Kleinstadt beherbergt auch den größten Rosenmontagsumzug des Bundeslandes. So nahmen beispielsweise im Jahr 2008 über 50 Wagen und Gruppen am Rosenmontagsumzug teil, der über 15.000 Besucher anzog.[3] Zwei Tage später veranstaltet die SPD traditionell einen Politischen Aschermittwoch, der im Allgemeinen Politprominenz aus Schleswig-Holstein anzieht.
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahl ist zurzeit rückläufig. Zwischen dem 27. Mai 1970 und dem 31. Dezember 2003 pendelte sie zwischen dem niedrigsten Stand von 5.383 (27. Mai 1970) und dem Höchststand 6.130 (31. März 2001).
Quelle Wikipedia
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